Aktuelle Entwicklungen im Finanzsektor führen dazu, dass die IT derzeit einem Spannungsfeld aus Lieferfähigkeit, Komplexität sowie Risiken und Kosten ausgesetzt ist. Um dieses Spannungsfeld aufzulösen, bietet sich ein gezieltes Management der internen Fertigungstiefe an, ohne dabei jedoch die Kernkompetenzen des Unternehmens zu vernachlässigen. Eine mögliche Lösungsalternative hierfür ist das Sourcing im Sinne einer Verlagerung von IT-Leistungen an externe Partner.
Die Mobilisierung interner Wertschöpfungsreserven stellt einen zentralen Erfolgsfaktor dar, um Kosten- und Wettbewerbsvorteile zu realisieren und damit die Leistungsfähigkeit der eigenen Unternehmung zu steigern. Zu diesem Zweck bietet sich die Optimierung der Fertigungstiefe an. Ein hierzu erforderliches Management der Fertigungstiefe verfolgt klare Ziele wie Kostenoptimierung, Reduzierung der Time-to-Market,Konzentration auf Kernkompetenzen oder Ausgleich von Kapazitätsengpässen. Eine Ausgestaltung der alternativen Leistungsbereitstellung im Rahmen einer Optimierung der Fertigungstiefe kann jedoch nicht pauschal erfolgen. Vielmehr ist sie individuell und situativ am Unternehmen auszurichten. Dabei sind die spezifischen Geschäftsmodelle, Prozesse oder Anwendungsbereiche des Unternehmens in besonderem Maße zu beachten. Ein effektives Management der Fertigungstiefe muss sämtliche Handlungsfelder der IT berücksichtigen. Hierzu müssen folgende Fragestellungen adressiert werden:
- Welche Ziele werden durch die alternative Bereitstellung von IT-Leistungen erreicht?
- Welche Modelle zur Kooperation und zum Sourcing sind aus Sicht des Unternehmens sinnvoll und umsetzbar?
- Welcher Nutzen und welche Risiken sind mit einem veränderten Leistungsmodell verbunden?
- Wie ist die Steuerung der Leistungen und der externen Partner optimal auszugestalten?
- Wie ist sicherzustellen, dass alternative Modelle zur Kooperation und zum Sourcing langfristig erfolgreich betrieben werden?
Die Ausgestaltung einer Sourcing-Strategie anhand dieser Fragestellung dient nicht nur dem Ziel, kurzfristig den optimalen Einkauf von IT-Leistungen sicherzustellen. Vielmehr ermöglicht sie, eine nachhaltige und effiziente Steuerung und Kontrolle der IT-Funktion langfristig im Unternehmen zu etablieren.
Unser Ansatz
Mit zeb/sourcing bietet zeb/ einen Ansatz, um eine nachhaltige Steuerung und Kontrolle des Sourcings von Leistungen im Unternehmen aufzubauen und umzusetzen. Der Ansatz berücksichtigt die unterschiedlichen fachlichen, organisatorischen und technischen Anforderungen, die zur Ausgestaltung des optimalen IT-Leistungsbezugs erforderlich sind. Hierzu ist zeb/sourcing in spezifische, aufeinander abgestimmte Bausteine untergliedert:
- Analyse und Bewertung der Kernkompetenzen und Bereiche, die Wettbewerbsvorteile darstellen, sowie Bestimmung des optimalen Sourcing-Niveaus im Sinne eines Make-or-buy-Assessments
- Ausrichtung von Software-, Kooperations- und Sourcing-Modellen in Form einer nachhaltigen Sourcing-Strategie
- Vorbereitung und Stabilisierung der Institute durch gezielte Pre-Transition- und Post-Transition-Programme sowie erfolgreiche Sicherstellung des Leistungsübergangs durch IT-Transition-Management
- Erstellung erforderlicher Service Level Agreements zur Sicherung der Transparenz und Messbarkeit betroffener Leistungen
- Einrichtung eines spürbaren Provider-Managements und einer auf das Sourcing abgestimmten IT-Governance im Sinne einer Retained Organisation
- Anpassung und Neuausrichtung des Risikomanagements auf bestehende und zukünftige Sourcing-Beziehungen
- Realisierung von Effizienzvorteilen durch umfassendes Business-Process-Sourcing bei Berücksichtigung der Möglichkeit eines Full-Service-Sourcing
- Begleitung bei der Auswahl von Sourcing-Partnern hinsichtlich der Aspekte Prozesse, Anwendungen und Infrastruktur
- Begleitung bei An- und Verkauf von Sourcing-Einheiten
- Unterstützung bei der Reintegration externer Leistungen
Indem die verschiedenen Bausteine von zeb/sourcing berücksichtigt werden, wird ein nachhaltiges Management des Sourcings ermöglicht, das den gesamten Sourcing-Lebenszyklus umfasst.
Ihr Vorteil
zeb/sourcing deckt sämtliche Fragestellungen zur Optimierung der internen Fertigungstiefe ab. Es stellt die Nutzung unterschiedlicher Kooperations- und Sourcing-Modelle sowie die Sicherstellung einer reibungslosen Zusammenarbeit mit externen Partnern in den Mittelpunkt. zeb/sourcing ist entlang praxiserprobter Referenzmodelle standardisiert, die eine schnelle Umsetzung von Sourcing-Strategien sicherstellen. Gleichzeitig bietet zeb/sourcing jedoch den notwendigen Raum für eine Adaption an die institutsspezifischen Anforderungen und Schwerpunkte.