Bei den Erstversicherern ist eine durchgreifende Arbeitsteilung durch Spezialisierung der internen Abläufe notwendig, um möglichst effizient wirtschaften und wettbewerbsfähig im Vergleich zu anderen Anbietern agieren zu können. Bestandssysteme, die das Herzstück der Vertragsverwaltung bei den Versicherern darstellen, sind meistens schon Jahrzehnte im Einsatz. Weil die damaligen Anforderungen an die Bestandsverwaltung andere Akzente gesetzt haben als heute, mangelt es oft an Variabilität, Performance, Fähigkeit zur Integration neuer Systeme und vor allem an Zukunftsfähigkeit.
Gerade die Verflechtung von firmenspezifischen IT-Lösungen in eine konzernweite IT-Landschaft scheitert häufig an der hohen Komplexität einzelner bestehender Umsetzungen der Datenverarbeitung. Dies betrifft nicht nur Bestandsysteme, sondern natürlich auch ihre Einbindung in die Basis des wirtschaftlichen „Apparats“ der Unternehmensführung.
Das SAP-Bestandsmanagement FS-PM hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen in ihrer Wandlungsfähigkeit zu unterstützen und eine integrative Lösung anzubieten. Die Entwicklung eines integrativen Bestandssystems für Erstversicherungen ist eine logische Konsequenz, weil umgebende Systeme wie das Schadenmanagement, das Provisionsmanagement und eine Lösung zur Abbildung der Rückversicherungsbeziehungen (Weltmarktführer FS-RI) erfolgreich den Markt bedienen.
Vor der Einführung eines Bestandssystems steht die Ermittlung der quantitativen und qualitativen Nutzenaspekte, z.B. die Reduktion von Bearbeitungszeiten bei der Anlage und Änderung der Verträge.
Volle Integration aller gewünschten Sparten
FS-PM präsentiert sich als ein vollwertiges Multispartenbestandssystem.
Einbindung von FS-PM in IT-Landschaft der Versicherer
Die Durchdringungsquote eines SAP-gestützten Hauptbuches (FI) liegt bei Versicherern im deutschsprachigen Raum bei über 80%. Die meisten Versicherer nutzen zusätzliche SAP-Module zur Abbildung des Personalmanagements (HR), der Kapitalanlagen (CML und CFM) sowie zur Abbildung der Rückversicherungsbeziehungen (RI), zum Reporting (BW), zum In-/Exkasso (FS-CD) oder zur Konsolidierung (BCS). Ein SAP-basiertes Bestandssystem fügt sich so lückenlos in die vorhandene Umgebung ein.
Einbindung der Geschäftsprozesse
Die derzeit im FS-PM standardmäßig definierten Geschäftsprozesse sind in der Lage, einen erheblichen Teil der individuellen Prozesse abzubilden. Dieser Standard wird laufend ergänzt. Zusätzlich können eigene Geschäftsprozesse definiert werden.
Intuitive und schnelle Bedienbarkeit der Geschäftsprozesse
Durch intuitive Dialogmasken und eine logische, schrittweise Vorgehensweise bei der Policenbearbeitung wird es den Vertragsbearbeitern deutlich erleichtert, die Umstellung von einem vorhandenen Bestandssystem auf FS-PM mitzugestalten.
Performante Massenverarbeitungen
Das FS-PM ist auch in Fällen sehr hoher Vertragsstückzahlen ein performantes Bestandssystem. Die Performance erzwingt bei der Zusammenlegung von Beständen immer öfter die Suche nach Alternativen.
Unser Ansatz
Nach Klärung der Integrierbarkeit und Anbindung des FS-PM an vorhandene Systeme stehen die Abbildung der Verträge und die damit zusammenhängenden Geschäftsprozesse im Fokus.
Die Definition der Geschäftsprozesse orientiert sich in der Regel stark an bisher gelebten Prozessen. Hier ist es wichtig, die exakten Anforderungen an den Lebenszyklus eines Vertrages zu definieren und daraus die zu gestaltenden Geschäftsprozesse abzuleiten.